Projekttitel
Ute Hausfeld
Objektbeschreibung

* 1951 in Friedland/Mecklenburg
 
Malerin und Grafikerin
 
Bereits in der Schulzeit interessierte sich Ute Hausfeld für die visuelle Gestaltung. Deshalb entschied sie sich für ein Studium in der Fachrichtung Mode und schloss es 1974 in Berlin als Modegestalterin mit einem Diplom ab. Anschließend war sie in der Industrie und als Kostümbildnerin beim Deutschen Fernsehfunk in Berlin-Adlershof tätig.
 
Die berufliche Neuorientierung nach der Wende nutzte Ute Hausfeld für den Aufbau einer eigenen Agentur für Kunstvermittlung mit den Schwerpunkten Malerei, Grafik, Bildhauerei und Fotografie. Diese Tätigkeit ließ jedoch kaum Raum für das eigene künstlerische Schaffen. Da sich Ute Hausfeld bereits seit den 1980er Jahren intensiv mit Malerei und Grafik beschäftigt hatte, fiel ihr 1994 der Schritt hin zur freischaffenden Künstlerin nicht schwer. Die vollständige Konzentration auf das eigene künstlerische Schaffen führte zu zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
 
Inspiriert von Eindrücken bei Reisen, Ausflügen und Stadtspaziergängen, komponiert sie farbig kraftvolle Bilder mit sommerlichen Landschaften und modebewussten Städterinnen. Ebenso schön und eindrucksvoll sind ihre klassisch anmutenden, partiell mit Gold überzeichneten Holzschnitt-Portraits, die von selbstbewusst-mondän bis bescheiden-schüchtern unterschiedliche weibliche Charaktere zeigen.
 
Durch die Einbindung in Künstler-Netzwerke und regelmäßige Auslandsaufenthalte erweitert sie ihre Quellen für Inspiration und Gestaltungstechniken. Seit einigen Jahren entstehen zudem im Eigenverlag Künstlerbücher in kleinen limitierten Auflagen. Ute Hausfeld lebt und arbeitet in Berlin.
 
„Ich male und gestalte, weil es mir eine Lust ist. Ich erfinde mir Neues. Mit vollkommen offenem Ausgang komponiere ich in den Bildern durch Farben und Formen verschiedene Rhythmen und setze Linien zu Flächen. In diesem Prozess bin ich vollkommen mit mir allein, und das Bild muss ausschließlich meinen eigenen Ansprüchen standhalten. Wenn das gelingt, ist es der größte Lohn meiner Arbeit.“ (Ute Hausfeld)