Projekttitel
Christine Jackob-Marks
Objektbeschreibung

Malerin
 
Christine Jackob-Marks hat in den mehr als fünf Jahrzehnten ihres künstlerischen Schaffen thematisch und stilistisch ein Œuvre von großer Spannbreite geschaffen. Sie arbeitet gegenständlich und abstrakt, zeichnet und malt Landschaften und den Kosmos, Porträts, Akte und Tiere. In ihrer Malerei ist sie immer auf der Suche, die Schöpfung zu verstehen. Ihre neueren Werke, die sich gänzlich von konkreten Vorstellungen lösen, lassen den Assoziationen des Betrachters weiten Raum. Mit ausgeprägtem Rhythmusgefühl und im freien Spiel von Farben und Formen schafft die Malerin Bilder von hoher Leuchtkraft und energetischer Ausstrahlung.
 
Christine Jackob-Marks studierte Malerei an der Académie de la Grande Chaumière in Paris und anschließend an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, an der sie in den 1990er Jahren auch als Dozentin tätig war. Ihre Werke waren und sind in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Arbeiten der Künstlerin befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.
 
1994 nahm Christine Jackob-Marks zusammen mit Hella Rolfes, Hans Scheib und Reinhard Stangl am Wettbewerb zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas teil. Die Jury sprach dem Entwurf der Gruppe den ersten Preis zu. Allerdings wurde aufgrund einer erneuten Ausschreibung der Entwurf nicht realisiert. Der US-amerikanische Historiker Michael S. Cullen formulierte: „Einen Wettbewerb mit fairen Mitteln zu gewinnen, ist ideal. Einen Wettbewerb mit fairen Mitteln zu verlieren, ist vielleicht nicht ideal, aber nicht weniger ehrenhaft."
 
Christine Jackob-Marks lebt und arbeitet in Berlin und auf Ibiza.