Die Möwe

Die Salongalerie „Die Möwe“ präsentiert Werke der Klassischen Moderne, insbesondere von Künstlern der Verschollenen Generation. Damit stellt sie Maler, Grafiker und Bildhauer des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt, deren Schaffen aufgrund von historischen Ereignissen weitgehend vergessen wurde. Viele gehörten dem legendären Sturm-Kreis um Herwarth Walden, der 1918 gegründeten Novembergruppe sowie dem Bauhaus an. In den 1920er und 1930er Jahren hatten sie Rang und Namen und zählten zur Avantgarde Deutschlands. Doch während des NS-Regimes erhielten sie Ausstellungsverbot, ihre Werke galten als „entartet“ und wurden aus den Museen entfernt.

Nach 1945 knüpften die einst verfemten Künstler an die Klassische Moderne an oder ließen sich durch die internationale Kunstentwicklung inspirieren. In der DDR wurde der sozialistische Realismus tonangebend. Wer diese Stilrichtung nicht bediente, hatte kaum eine Chance, im öffentlichen Kunstbetrieb aufzutreten.

 

Um diesen vergessenen Künstlern eine stärkere Präsenz im Kunsthandel zu verleihen, eröffnete Claudia Wall im Frühjahr 2014 „Die Möwe“. In ausstellungsbegleitenden Salonabenden werden Leben und Werk der Künstler vorgestellt. Der Name der Galerie erinnert an den 1946 in Ostberlin gegründeten Künstlerclub „Die Möwe“, der ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle war.

Darüber hinaus spannt die Galerie in ausgewählten Ausstellungen einen Bogen zur Gegenwart. Präsentiert werden Künstler, die ihre Inspiration aus der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere dem Expressionismus, schöpfen.

 

 

Mitglied im

Team

Claudia Wall, Inhaberin
Claudia Wall, Inhaberin
Helena Feuerbach, M.A.
Helena Feuerbach, M.A.
Ute Urner
Ute Urner