Titel
Ursula Hanke-Förster
Beschreibung

* 8. April 1924 in Berlin; † 22. November 2013 in Berlin
 
Deutsche Bildhauerin und Grafikern
 
Ursula Hanke-Förster gehört zu den bekannten Bildhauerinnen in Berlin. Ihre Großplastiken sind im öffentlichen Raum ihrer Heimatstadt und in vielen anderen deutschen Städten präsent.
Ursula Hanke-Förster absolviert zunächst eine dreijährige Lehre im grafischen Zeichnen. Ab 1944 besucht sie die Berliner Schule für Kunst und Handwerk. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzt sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste fort. Hier gehören Max Kaus und Gustav Seitz zu ihren Lehrern. 1948 ist sie mit Kleinplastiken in der Berliner Ausstellung „Junge Generation“ vertreten. Ihr Studium beendet sie 1952 als Meisterschülerin von Renée Sintenis.
 
Bald nach Beginn ihrer freischaffenden Tätigkeit erhält sie große künstlerische Aufträge. 1952 besucht sie Alberto Giacometti, dessen Kunst sie stark beeindruckt. Von der Stadt Berlin wird sie 1954 mit dem Kunstpreis für Bildhauerei ausgezeichnet. Ihre erste Einzelausstellung hat die Bildhauerin 1957 im Rathaus Schöneberg. Die Künstlerin beteiligt sich an Ausstellungen im In- und Ausland. Die Galerie Weyhe in New York und die Galerie von der Höh in Hamburg stellen ab 1959 bzw. 1963 ihre Arbeiten alle drei Jahre aus. Plastiken von Ursula Hanke-Förster befinden sich u.a. im Busch-Reisinger-Museum der Harvard-Universität in Cambridge, im Brooklyn-Museum New York, im Neuen Berliner Kunstverein, in der Berlinischen Galerie und in der Sammlung der Stadt Hannover.