Titel
Hanspeter Münch
Beschreibung

* 14. Juli 1940 in Potsdam
 
Deutscher Maler
 
Hanspeter Münchs künstlerisches Interesse gilt den Farbbereichen und der Dynamik ihrer Übergänge. Die Farben, von innen nach außen aufgetragen, dehnen sich auf der Fläche aus. Durch Farbschichten und feinste Lasuren erschafft der Künstler Volumen und Raum. Das Bild selbst wird über das Farbvolumen zum malerischen Objekt.
 
Münch studiert von 1963 bis 1966 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und von 1966 bis 1969 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Anschließend führt er bis 1974 ein Atelier in Frankfurt/Main und von 1976 bis 1977 ein Studio in London. Seine erste Einzelausstellung hat der Künstler 1972 im Württembergischen Kunstverein Stuttgart. Einem Arbeitsaufenthalt 1978 in der Villa Romana in Florenz folgt 1981 ein Studienaufenthalt in der Villa Massimo in Rom. Von 1974 bis 1985 hat er einen Lehrauftrag für Malerei an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach am Main, wo er seit 1982 als Honorarprofessor tätig ist. Seit 1988 realisiert der in Ettlingen lebende Künstler architekturbezogene Arbeiten wie Wandbilder, Deckengemälde und Glasfenster in Karlsruhe, Heidelberg und Bangalore (Indien). Zu den zahlreichen Einzelausstellungen des Malers in den vergangenen Jahren gehört 2012 unter dem Titel „LichtRäume“ eine große, retrospektiv angelegte Präsentation in der Kunstsammlung Würth. Münchs Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.