Ein Künstler der „Zwischengeneration“ - Film und Gespräch zu Herbert Behrens-Hangeler

Unser nächster Salonabend am Mittwoch, dem 9. November 2016, um 18.30 Uhr ist anlässlich unserer aktuellen Ausstellung dem Berliner Maler Herbert Behrens-Hangeler (1898 – 1981) gewidmet.
 

Hangeler bezeichnete sich selbst als Künstler der „Zwischengeneration“. Denn während des Nationalsozialismus wurden seine Bilder als „entartet“ verfemt und in der frühen DDR als „formalistisch“ verurteilt. Dennoch arbeitete der Maler in aller Stille und Abgeschiedenheit weiter. Durch die gesellschaftliche Ausgrenzung des Künstlers geriet sein Werk, das in den 1920er Jahren in nationalen und internationalen Ausstellungen der Avantgarde vertreten war, weitgehend in Vergessenheit. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde es für die Öffentlichkeit wiederentdeckt.

 
Eine Gesprächsrunde sowie der 1995 im SFB gesendete Dokumentarfilm „Fluchtburg Fredersdorf“ von Ursula und Günter Feist lassen an diesem Abend Persönlichkeit, Leben und Schaffen von Herbert Behrens-Hangeler lebendig werden. Zu dem Gespräch, moderiert vom Literaturwissenschaftler Paul Werner Wagner, begrüßen wir die bildenden Künstler Erika Stürmer-Alex und Klaus Roenspieß, ehemalige Studenten Hangelers, sowie Dr. Sibylle Badstübner-Gröger, Kennerin seines Œuvres und Kunsthistorikerin.
 
Wegen begrenzter Platzanzahl bitten wir bis zum 5. November um Voranmeldung.
Der Abend endet gegen 21 Uhr. Eintritt ist frei.

 

Herbert Behrens-Hangeler | Erscheinung | 1923 | Öl auf Leinwand | monogrammiert | 67,8 x 86,8
Herbert Behrens-Hangeler | Erscheinung | 1923 | Öl auf Leinwand | monogrammiert | 67,8 x 86,8

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